Archiv nach Kategorie "Schule"

Writing

Veröffentlicht in Kultur, Literatur, Schule am März 8, 2009 von celequickarts

I’d suppose every person had a time when he or she wrote poems on a near weekly basis ore even more often.

I collected some of mine but as probably most of us destroyed the rest in a more the less dramtaical manner.

Now that i am so much older and wiser than then, or probably because this is not the case, i am still writing.

It’s a hobby to profession which is nowadays rather common and the market is flodded with books, collections and magazins from ambitioned though sometimes probably not so gifted authors.

But what i miss most is the aknowledgment of the basis of every written word.

Our history of written words.

This starts with our parents and follows us to school until it hunts us down when we through away some bucks for a book which is so unoriginell and uninspired we KNOW the author has never read the classics, not to speak of any research on what has been written in the used genre itself already.

I am from Germany, familiar with the german history of words (i will call it this for the rest of the text) rather than with the english or any other, though in my time i spent in other countries (foremost english-laguage ones) and in their school i have recocnized the very same faults. Only names and dates change.

I was lucky enough to be raised by a bookseller and someone who loves books as if he was one.

I am familiar with the Grimms, Schiller, Goethe and others who changed our language so much we need to recocnize the works .
I am familiar with the legends and history of my culture and in contrast of the legends of other cultures which tell us so much about the values and habits which return to us even now in the 21st century.

But in all my time i spent in school and highschool, my teachers weren’t the ones who told me about the edda, the nibelungen, beowulf, about the first long stories about the Brother Grimms work beyound their collection of fairytales.

Modern Art is master of all today.

But modern art has tendencies to be abstract, individual and often against all rules. You may condemn it as selfish and without depth or praise it as timless, new and original beyound traditions.

But it does not tell us ANYTHING about our language.

It just tells us how it has never been before the last 50 years or less, a time so short, so full of science other than language that it is not relevant for most of the famous authors we still read.

I call myself the proud owner of several hundreds of book, most of them legends, fairytales or second literature to them, many from different genres such as crime or science fiction and even a broad collection of comics from Japan to franco-belgian.

But most of my classmates read less than one book over the year (school literature not counted)

And the ones they read in school were by no means the basis of our language but rather the final result, rarely older than fifty years.

Many of my classmates weren’t even able to read older literature due to the used language or pace.

But if i count the number of new publications from germany and the percentage of students with higher ambitions towards literature these numbers are by no means equal.

So it’s little surprise that newer books have a growing tendency not to stick to our minds any more.

That they often are horribly researched and that theis messages and morals are as flat as the latest apple notebook.

This is sad since it makes it hard to find new authors which really want to transport something, no matter what genre they write.

But what would be the solution?

I publishers decide to boykot any book with an unoriginal idea, there would be little left.

Glückshormone und Nebenwirkungen

Veröffentlicht in Kunst, Schule mit Tags , , , am Juli 9, 2008 von celequickarts

Hat man das Abitur beendet, ist das so etwas wie die offizielle Bestätigung, dass man erwachsen ist/zu sein hat.
Das ist nett, hat aber Nebeneffekte:
Der nun anerkannter Weise „reife“ Mensch ist zum ersten Mal in seinem Leben aufgabenbefreit. (Ausgenommen seien jene, die schon seit der 7. jobben und das irgendwie mit ihrer Lernerei vereinen konnten)
Keine Schule, keine Arbeit, nicht einmal Ferien.
Was tut also der eifrige Noch-Nicht-Student?
Er sucht sich nen Job, ne Bleibe und neue Möbel.
Und wenn man alles hat?
Dann hat man Glück gehabt!
Man kann Party machen bis fünf, geht um zwei arbeiten und hat endlich einmal Zeit, all das in Angriff zu nehmen, wozu man nie kam.
Kunst, Bücher, Papierkram, Ordnung, Freunde…
Ich bin ein Listenmensch.
Alles was ich mir vornehme, schreibe ich auf Listen, die ich in Postkartenbeklebte Bücher klebe und dann abhake.
Es klingt albern, aber es hilft.
Nach und nach sehen dann Zimmer und Leben so aus wie man es sich grob vor zwei Jahren vorstellte, als man noch davon träumte mit der Schule fertig zu sein.
Es ist ein wundervolles Gefühl hat man eine Idee, und kann sich im selben Augenblick daran machen, dieselbe umzusetzen.
Man sollte jeden „langweiligen“ Nachmittag dazu nutzen, irgenbdetwas zu ordnen!

Das Abitur und die Arbeitslosigkeit

Veröffentlicht in Schule mit Tags , , , , , , am Februar 29, 2008 von celequickarts

9.01.
Freitag. Gefühlter Samstag.
Es ist erstaunlich wie schnell man das Gefühl hat, nicht mehr arbeiten zu können.
Ein Grund warum mein Kumpel und ich gestern Abend apathisch nebeneinander saßen und per 2-Finger-Tippen Parties für heute und morgen suchten.
Nebenbei recht erfolglos.
Im Raum B-W scheint es keine niveauvollen Grufti-Parties zu geben. Ich weiss nicht ob das anderswo besser ist.
Es tut auch nichts zur Sache.
Jedenfalls sitze ich nun hier – Eigentlich im Physik-Unterricht – und mein Kumpel im Büro und zumindest ich frage mich einmal mehr: Wozu?
Ist es das Abi im Vergleich zum Real-Schulabschluss wirklich wert, noch einmal 3 Jahre mehr durchzuhalten?
Gut, man kann studieren – Inzwischen sogar wirklich alles.
Bedeutet, man hat später vielleicht ein höheres Einkommen – Vorausgesetzt man hat eine Arbeit.
Ca 15 Schüler sitzen hier. Wieviele werden überhaupt später einen Job haben?
8? oder 12?
Und die anderen?
Sie werden umsonst 13 Jahre ihres Lebens dem Schulsystem geopfert haben.
Werden sich umsonst den vernichtenden Kommentaren mancher Lehrkräfte unterworfen haben.
So viele Migränegeplagte Morgende…
Oder ist vielleicht schon die Bildung allein der Zweck?
Ist allein schon die Möglichkeit ein solides Grundwissen von Mathematik bis Literatur anzusammeln wert, sich 13 Jahre lang jeden Morgen zusammenzuraufen?
Aber wer glaubt denn heute noch ein Abitur zertifiziere Bildung?
Wieviele Abiturienten sind mir schon untergekommen, die weder Anfangs- noch Enddatum des 2. Weltkriegs benennen konnten?
Also was ist das Abi wert?
Es garantiert weder Job noch Bildung, kostet Zeit Nerven und Selbstbewusstsein…
Gedanken an einem Freitag-Morgen, nach vier Leistungskurs-Klausuren und noch mehr Pauken…

Kunstgeschichte

Veröffentlicht in Kultur, Kunst, Schule mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , am Februar 25, 2008 von celequickarts

Ich habe in der 12. Klasse Kunst al vierstündiges Fach gewählt.
Hauptgrund war, dass ich gerne zeichne und derartige Aufgaben leicht umsetzen kann und wusste, dass ich mit diesem Fach Punkte holen konnte.
In Neuseeland hatte ich auch schon einmal Kunstgeschichte belegt und innerhalb eines halben Jahres gerne und viel über Klassizismus bis Impressionismus gelernt.
Ich glaubte nun Kunst und Kunstgeschichte als ein Fach zu haben, bedeute, die alten Meister kennenzulernen, Michelangelo zu kopieren und die Symbolik in Bau und Bild verstehen zu lernen.
Ich sollte bitter enttäuscht werden.
Themen 2007/2008 waren: Dürrer, Sander, Gehry, Kienholtz und das Freiburger Münster.
Kurz erklärt also ein selbstverliebter Altmeister und Realist, ein vergleichsweise unbekannter Photograph des 20./21. Jahrhunderts, ein größenwahnsinniger Architekt, ein völlig verrückter Anhänger moderner Kunst und ein Kirchenbau, der mir gelegen kam, weil Heimatstadt, sich aber als stupides Pauken der Figurenaufstellung entpuppte.
Dürrer und das Münster waren zumindest Klassiker.
Ästhetisch, wegweisend, symbolgeladen.
Sander war als Photograph zwar nicht überwältigend, aber überzeugend.
Gehry und Kienholtz stießen mir bitter auf.
Gehry ist verantwortlich z.B. für das Guggenheim-Museum Bilbao, ein vergleichsweise schöner Bau.
Andere Werke zeichnen sich durch funktionsunfähigkeit aus und dadurch, nicht im Geringsten in ihre Umgebung zu passen und schlimmstenfalls wirken sie konzeptlos.
Kienholtz bastelt aus Unrat abstossende, unbeholfene Figuren und Installationen. Ihm ist immerhin noch zugute zu halten, dass das abstossende gewollt ist, er gesellschaftskritisch ist.
Würde das Wollen nur reichen!
Zum Vergleich meine, zugegebenermaßen kleine Schar an Favoriten:
Ich verehre die Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, teils noch des 18.: Blake, Ingre, David, Klimt, Dicksee, Waterhouse, Burns.
Engländer, Franzosen, Deutsche.
Ihre Kunst ist der Perfektionismus, die Ästhetik und die Details.
Symbolik und Darstellung sind neben ihrer Schönheit durchaus politisch und gesellschaftskritisch, oft auch Dokumentation der menschlichen Psyche.
Nennt mich oberflächlich – Ich mag das Schöne.
Also sitze ich nun wöchentlich meine vier Stunden ab, höre mir an, dass die Welt mit dem Alten Testament begann und Hässlichkeit Ausdruck tiefgründiger Gesellschaftskritik ist.
In Gedanken reise ich in eine klassizistische Vill, voll der Gemälde der Präraphaeliten. Ein gutaussehender Mitfünfziger mit Zigarre und Whiskey liest Blakes „Songs Of Experience“ während beinahe unhörbar Wagners „Erdas Warnung“ durch die hohen Räume halt.
Zurückgerissen durch der Lehrerin Stimme, frage ich mich:
Wo bleibt die Lehre grundlegender Erkenntnisse der Kunst?
Farbenlehre? Proportionen? Symbolik?
All dies wird heute kurz oder gar nicht behandelt.
Die Moderne regiert absolutistisch.
Das Alte: Zu idealistisch, oberflächlich, gestellt.
Dummfug!