Was tun mit langen Tagen?
Die Myspacenachrichten sind beantwortet, das Schreibtrainingprogram nervt nur noch und die Kaffeekonserven sind aufgebraucht.
Ein Telefon und eine nichtarbeitende Person wären ein Geschenk Gottes, aber ich bin ja die letzte Schülerin unter meinen Freunden, also fällt das auch flach.
Erst einmal gute Musik auflegen.
Dann überprüfen, was die kreativen Basteleien an Nachholarbeit erfordern.
Ist die Website aktuell, sollte noch eine Toplist zwecks Besucherwerbung eingestellt werden?
Bringt eh nichts.
Sind aktuelle Zeichnungen oben?
Die sind nicht auf dem Schulcomputer…
Ist Myspace aktualisiert? Schon zehnmal.
Ok bleibt nur noch das Blog.
Als Beschäftigungstherapie quasi.
Sobald ich das Wort sex oder Nutten einstelle, wird die Seite zwar nicht mehr aufgerufen (Nicht über diesen PC) aber ansonsten funktioniert alles, ich benötige keine Dateien von meinem HeimPC und es gibt immer noch einen Unsinn der mir einfällt.
Dann stocke ich.
Schon wieder bloggen?
Ich könnte neue Liedtexte schreiben, etwas Zeichnen… IRGENDETWAS.
Aber nein, der Schultag, bzw vor allem das Aufstehen vertrieb all meine Kreativität und lies nur jenes letzte bisschen, das mir erlaubt eine Art Tagebuch zu führen.
Immerhin, vierlleicht amüsiert es ja die einzige Person ausser mir, die es tatsächlich liest…
Also diene ich schon nicht mehr nur dem Selbstzweck.
Eine zufriedenstellende Tatsache, oder Einbildung, aber damit kann ich leben.
Also ist dieser lange Tag nicht mehr ganz so lang.
Ich habe so getan als sei ich kreativ und hätte etwas zu sagen und das befriedigt mein Ego.
Nein so schlimm steht es ncoh nciht.
Vielleicht entziehen mir auch nur Abilernprogramme und Stress meine Fähigkeit mich auf Musik und Kunst zu konzentrieren.
Die Folge wäre, dass, sollte ich endlcih ausziehen, ich instantAuthorenStar werden sollte.
Nun ja ich zweifle noch etwas.
Es finden sich sicher neue Nebensächlichkeiten um mich abzulenken.
Wieso lassen wir uns so schnell ablenken?
Es ist ja nicht so als kenne ich dieses Problem nur von mir…
Vielleicht ist es ein wichtiger Urinstinkt des Menschen.
Vielleicht erfüllen kleinere Erfolge bei leichten Aufgaben den Zweck uns optimistisch zu halten, während wir bei unseren Träumen nur versagen würden.
Ich zweifle auch hieran noch etwas.
Aber es ist ja ein langer Tag und lange Tage sind dazu da sich unsinnige gedanken zu machen, Entschlüsse zu fällen und wieder zu verwerfen.