Ostern ist vorbei, es fällt noch ein wenig Schnee, es liegt noch wesentlich mehr Schnee, meine Nase ist tomatenrot und mein Hirn Brei.
Es ist einer dieser großartigen Tage, an denen man sich fühlt als wäre eine Bratkartoffel mit einem höheren IQ ausgestattet als man selbst und trotzdem schubweise die besten Ideen hat.
Wieso zur Hölle muss man sich eigentlich schwammig fühlen um genial zu sein?
Is es derselbe Effekt den Absynth auf Van Gogh hatte?
Ich meine abgesehen von der Tatsache das ich Van Gogh eigentlich nicht für genial halte, aber er ist der erste aus der Riege der mir einfällt.
Würde, tränke ich nun den Bayleys auf dem Fensterbrett auch noch, ich ein neuer Mozart werden?
Oder einfach nur die Nachhilfestunde lallend verbringen?
Fragen über Fragen.
Ich könnte es im Selbsttest herausfinden, aber vielleicht erst nach dem Unterricht.
Etwas anderes bleibt mir ja auch nicht übrig, denn weggehen kann ich sowieso nicht.
Ich kann nur daheim sitzen, mir Final Fantasy Musikvideos zu Liedern von t.A.T.U. ansehen und mir denken: Fuck. Du mich auch.
Aber wieso dann diese spontanen genialen Ideen?
Bildbearbeitungen gingen nie leichter, Rythmen kamen selten tanzbarer.
Ist es die Überdosis Langeweile? Oder tatsächlich nur die veränderte Wahrnehmung, beruhend auf Nikotin, all jenen merkwürdigen Substanzen eines Hustensaftes (nicht zuletzt Anis, der ja auch im Absynth ist) und Kaffee? Und verstopften Nebenhöhlen.
Einziges Manko: Singen geht schlechter mit verstopfter Nase.
Ausserdem ist meine Laune angegriffen, also sind alle Outputs per se etwas auf der düsteren Seite.
Aber das trägt ja sowieso nur zum Image bei.
Wenn nur der scheiss Schnee verschwinden würde. Verdammt es ist März!
Dann wäre ich nicht krank, könnte mir meine Kreativität per Ramazotti ergaunern und die Stimme wäre auf dem üblichen mittelmäßigen Stand…
Naja
Archiv für März, 2008
Scheiss Schnee
Veröffentlicht in Kunst, Menschen, Musik mit Tags Absynth, Hundefutter, Kreativität, März, Schnee, Schnupfen am März 25, 2008 von celequickartsWas tun mit langen Tagen?
Veröffentlicht in Menschen mit Tags Langeweile, Mist, nervig, November, Schule am März 14, 2008 von celequickartsDie Myspacenachrichten sind beantwortet, das Schreibtrainingprogram nervt nur noch und die Kaffeekonserven sind aufgebraucht.
Ein Telefon und eine nichtarbeitende Person wären ein Geschenk Gottes, aber ich bin ja die letzte Schülerin unter meinen Freunden, also fällt das auch flach.
Erst einmal gute Musik auflegen.
Dann überprüfen, was die kreativen Basteleien an Nachholarbeit erfordern.
Ist die Website aktuell, sollte noch eine Toplist zwecks Besucherwerbung eingestellt werden?
Bringt eh nichts.
Sind aktuelle Zeichnungen oben?
Die sind nicht auf dem Schulcomputer…
Ist Myspace aktualisiert? Schon zehnmal.
Ok bleibt nur noch das Blog.
Als Beschäftigungstherapie quasi.
Sobald ich das Wort sex oder Nutten einstelle, wird die Seite zwar nicht mehr aufgerufen (Nicht über diesen PC) aber ansonsten funktioniert alles, ich benötige keine Dateien von meinem HeimPC und es gibt immer noch einen Unsinn der mir einfällt.
Dann stocke ich.
Schon wieder bloggen?
Ich könnte neue Liedtexte schreiben, etwas Zeichnen… IRGENDETWAS.
Aber nein, der Schultag, bzw vor allem das Aufstehen vertrieb all meine Kreativität und lies nur jenes letzte bisschen, das mir erlaubt eine Art Tagebuch zu führen.
Immerhin, vierlleicht amüsiert es ja die einzige Person ausser mir, die es tatsächlich liest…
Also diene ich schon nicht mehr nur dem Selbstzweck.
Eine zufriedenstellende Tatsache, oder Einbildung, aber damit kann ich leben.
Also ist dieser lange Tag nicht mehr ganz so lang.
Ich habe so getan als sei ich kreativ und hätte etwas zu sagen und das befriedigt mein Ego.
Nein so schlimm steht es ncoh nciht.
Vielleicht entziehen mir auch nur Abilernprogramme und Stress meine Fähigkeit mich auf Musik und Kunst zu konzentrieren.
Die Folge wäre, dass, sollte ich endlcih ausziehen, ich instantAuthorenStar werden sollte.
Nun ja ich zweifle noch etwas.
Es finden sich sicher neue Nebensächlichkeiten um mich abzulenken.
Wieso lassen wir uns so schnell ablenken?
Es ist ja nicht so als kenne ich dieses Problem nur von mir…
Vielleicht ist es ein wichtiger Urinstinkt des Menschen.
Vielleicht erfüllen kleinere Erfolge bei leichten Aufgaben den Zweck uns optimistisch zu halten, während wir bei unseren Träumen nur versagen würden.
Ich zweifle auch hieran noch etwas.
Aber es ist ja ein langer Tag und lange Tage sind dazu da sich unsinnige gedanken zu machen, Entschlüsse zu fällen und wieder zu verwerfen.
Sex, Drugs and Rock ‘N’ Roll!!!
Veröffentlicht in Konsum mit Tags Alkohol, Aufputschmittel, Drogen, Ich liebe euch am März 6, 2008 von celequickartsEnergydrinks sind die wahre Stütze der Gesellschaft.
Sie halten die Konsumenten am Leben und die Tankstellenn ebenfalls.
Genauso ist es mit Kaffee. Der Bäcker nahe der Schule könnte vermutlich dicht machen, hätte er sich keine bessere Kaffeemaschine geholt.
Oder Zigaretten.
Sie bringen Steuergelder und entspannte Menschen.
Drogen sind so wichtig für die Gesellschaft.
Unsere heute haben womöglichh nicht mehr so viel Stil wie Absynth und Opium es vor rund zweihundert Jahren hatten, aber wer will sich beschweren?
Alkohol im Allgemeinen hat ja überdauert.
Und seit Absynth wieder käuflich ist, schweigen auch die letzten Zweifler.
Was waren das noch für Zeiten als mein Lieblingsclub noch existiert und Donnerstags Alte Kinoklassiker zu Absynth und Zigaretten reichte.
Nun sind wir Menschen zweiter Klasse geworden.
Ich warte auf das Schild „Hunde und Raucher draussen bleiben!“.
Aber abgesehen davon, dass das Schild noch nicht über meinen Weg lief, ist die Regel quasi derart.
Ausser das Hunde meistens doch rein dürfen.
Und Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit wurde gerade in unserer Innenstadt verboten.
Also ausserhalb der Kneipen.
Amerikanische Verhältnisse? Eingeschränkte Eigenverantwortlichkeit der Bürger? Verminderter Genuss?
Wie frustrierend der Freitagabend werden kann, wird mir von Verbot zu Verbot bewusster…
Diskotheken riechen nun nach Schweiss und billigem Nebel und ich darf mir draussen den Arsch abfrieren.
Ist ja auch nicht so, dass sich irgendein Gastronom, freuen würde…
Die Verluste für das Geschäft sind kein Geheimnis.
Aber die Energydrinks! – Die sind noch unbelastet.
Ungeachtet unzähliger Warnungen über die Aufputschmittelchen sind sie frei erhältlich, dürfen draussen, drinnen und andauernd getrunken werden.
Sie sehen zwar aus wie Pisswasser, schmecken dafür aber nach Gummibärchen.
Fast nur Positives ist über sie zu vermelden.
Und für Kaffee gilt dasselbe.
Er wird zwar immer teurer, aber er ist legal. Total legal.
Ich werde mich künftig aus Protest von Kaffee ernähren.
Wird man meine Leiche finden und aufschneiden, wird man feststellen.
„Sie hat sich von Kaffee ernährt. Hätte sie trinken und rauchen gedurft, wäre es sicher nicht so weit gekommen!“
Schade nur das eine Märtyrerin für eine der brutalsten Industrien der westlichen Welt wohl doch nicht wirklich gebraucht wird…
QWas laber ich eigentlichh um neun für nen Quatsch?!
Ein Jahr: Prolog
Veröffentlicht in Literatur mit Tags Ein Jahr, Geschichte, Prolog, Zigarette am März 5, 2008 von celequickartsProlog
Es war Abend, vielleicht sieben Uhr.
Mattes Dämmerlicht schien noch vom Horizont her.
Ein sanftes rot über den Hügeln, welche die Flussebene eingrenzten und nach Norden und Süden waren die Baumwipfel Silbern gekrönt.
Der letzte Augenblick Sonne warf orangene Schemen über den Asphalt und malte lange Schatten.
Die Autos hatten bereits ihre Scheinwerfer an und die Strahlen schienen unbeständige Spinnweben über der Autobahn.
Ein junger Mann lief langsam den Streifen zwischen mittlerer und linker Fahrbahn entlang, wobei er, zufällig oder nicht nie auf die weiße Farbe trat.
Außer seiner weißen Haut, den silbrig blonden Haaren und dem Glimmen seiner Zigarette war kaum noch Leib erkennbar.
Er nahm einen tiefen Zug und silberner Rauch hing in der Luft vor seinen Lippen.
Sein Atem dampfte.
Vorbeifahrende Wagen hupten laut.
Sicherlich wurden die meisten bereits per Verkehrsmeldung über einen Fußgänger auf der Autobahn informiert.
Ihn kümmerte es nicht.
Er schien ein Geist im Dämmerlicht und vielleicht glaubten einige Fahrer tatsächlich ein Wesen Morphei zu erkennen.
Viele würden vermutlich an der nächsten Raststätte einen schwarzen Kaffee bestellen, eine Pause einlegen.
Der junge Mann nahm einen weiteren Zug.
Trotz der Kälte war seine Hand ruhig, er zitterte nicht im Geringsten.
Bald würde es Nacht sein.
Bald würde der Zigarettenstummel bis zum Filter abgebrannt sein.
Bald würde er in der Nacht verschwinden.
Marzipanschmetterlinge
Veröffentlicht in Menschen mit Tags Übelkeit, Brei, Joghurt, Liebe, Verliebt am März 5, 2008 von celequickartsEin absolutes Hoch im Kopf.
Und das obwohl draussen definitiv ein Tief herrscht. Mit Schnee und Wolken und allem.
Was könnte besser sein?
Erster Part der Abitursprüfungen: Geschafft.
Fürsorglichen, attraktiven Freund geangelt: Geschafft.
Endlich einnen neuen Song für Myspace geschrieben: Geschafft.
Gibt nur ein paar klitzekleine Haken.
A) Mein Kopf ist vollkommen leer, es herrscht quasi totale Konzentrationsunfähigkeit.
B) Verliebtsein ist bescheuert: Wer rennt schon gerne den ganzen Tag mehr oder minder gegen Laternenpfeiler, nur weil sein Magen und sein Gehirn eine graubraungelbe, semige Einheitsmasse m it kleinen rosa Krümmeln sind???
Nein ernsthaft, das geht doch gar nicht.
Ein Ausgleich durch Zigaretten und Kaffee ist aus Rücksichtnahme auf die Ursache nur bedingt möglich.
Was es nicht leichter macht.
All diese Kinderbücher über das Verlieben sind eine Lüge.
Das klappt vielleicht, wenn man in den unteren Klassen ist und keine wichtigen Klausuren und Lebensveränderungen vor sich hat, dass man den ganzen Tag an rosa-blaugeblümte Lämmchen denkt, aber spätestens ab dem sechzehnten Lebensjahr, merkt man die Einschränkungen der regulären Grundfunktionen des Körpers doch deutlich.
Und nun gab es heute Morgen Brownies.
Ich war ja aus gesundheitlichen und geschmacklichen Gründen auf Joghurt übergegangen, aber ab und an fällt auch mal was andres an.
Wir addieren also Zucker zu Zucker.
Die Masse im Magen wird noch etwas zäher und man könnte nun sicher Lollies daraus drehen oder sie karamelisieren und Werther’s Original nachmachen.
Mir wird schlecht.
Ahja, mein Liebling, falls du das liest: Ich bereue trotzdem nichts!