Writing

Veröffentlicht in Kultur, Literatur, Schule am März 8, 2009 von celequickarts

I’d suppose every person had a time when he or she wrote poems on a near weekly basis ore even more often.

I collected some of mine but as probably most of us destroyed the rest in a more the less dramtaical manner.

Now that i am so much older and wiser than then, or probably because this is not the case, i am still writing.

It’s a hobby to profession which is nowadays rather common and the market is flodded with books, collections and magazins from ambitioned though sometimes probably not so gifted authors.

But what i miss most is the aknowledgment of the basis of every written word.

Our history of written words.

This starts with our parents and follows us to school until it hunts us down when we through away some bucks for a book which is so unoriginell and uninspired we KNOW the author has never read the classics, not to speak of any research on what has been written in the used genre itself already.

I am from Germany, familiar with the german history of words (i will call it this for the rest of the text) rather than with the english or any other, though in my time i spent in other countries (foremost english-laguage ones) and in their school i have recocnized the very same faults. Only names and dates change.

I was lucky enough to be raised by a bookseller and someone who loves books as if he was one.

I am familiar with the Grimms, Schiller, Goethe and others who changed our language so much we need to recocnize the works .
I am familiar with the legends and history of my culture and in contrast of the legends of other cultures which tell us so much about the values and habits which return to us even now in the 21st century.

But in all my time i spent in school and highschool, my teachers weren’t the ones who told me about the edda, the nibelungen, beowulf, about the first long stories about the Brother Grimms work beyound their collection of fairytales.

Modern Art is master of all today.

But modern art has tendencies to be abstract, individual and often against all rules. You may condemn it as selfish and without depth or praise it as timless, new and original beyound traditions.

But it does not tell us ANYTHING about our language.

It just tells us how it has never been before the last 50 years or less, a time so short, so full of science other than language that it is not relevant for most of the famous authors we still read.

I call myself the proud owner of several hundreds of book, most of them legends, fairytales or second literature to them, many from different genres such as crime or science fiction and even a broad collection of comics from Japan to franco-belgian.

But most of my classmates read less than one book over the year (school literature not counted)

And the ones they read in school were by no means the basis of our language but rather the final result, rarely older than fifty years.

Many of my classmates weren’t even able to read older literature due to the used language or pace.

But if i count the number of new publications from germany and the percentage of students with higher ambitions towards literature these numbers are by no means equal.

So it’s little surprise that newer books have a growing tendency not to stick to our minds any more.

That they often are horribly researched and that theis messages and morals are as flat as the latest apple notebook.

This is sad since it makes it hard to find new authors which really want to transport something, no matter what genre they write.

But what would be the solution?

I publishers decide to boykot any book with an unoriginal idea, there would be little left.

Glückshormone und Nebenwirkungen

Veröffentlicht in Kunst, Schule mit Tags , , , am Juli 9, 2008 von celequickarts

Hat man das Abitur beendet, ist das so etwas wie die offizielle Bestätigung, dass man erwachsen ist/zu sein hat.
Das ist nett, hat aber Nebeneffekte:
Der nun anerkannter Weise „reife“ Mensch ist zum ersten Mal in seinem Leben aufgabenbefreit. (Ausgenommen seien jene, die schon seit der 7. jobben und das irgendwie mit ihrer Lernerei vereinen konnten)
Keine Schule, keine Arbeit, nicht einmal Ferien.
Was tut also der eifrige Noch-Nicht-Student?
Er sucht sich nen Job, ne Bleibe und neue Möbel.
Und wenn man alles hat?
Dann hat man Glück gehabt!
Man kann Party machen bis fünf, geht um zwei arbeiten und hat endlich einmal Zeit, all das in Angriff zu nehmen, wozu man nie kam.
Kunst, Bücher, Papierkram, Ordnung, Freunde…
Ich bin ein Listenmensch.
Alles was ich mir vornehme, schreibe ich auf Listen, die ich in Postkartenbeklebte Bücher klebe und dann abhake.
Es klingt albern, aber es hilft.
Nach und nach sehen dann Zimmer und Leben so aus wie man es sich grob vor zwei Jahren vorstellte, als man noch davon träumte mit der Schule fertig zu sein.
Es ist ein wundervolles Gefühl hat man eine Idee, und kann sich im selben Augenblick daran machen, dieselbe umzusetzen.
Man sollte jeden „langweiligen“ Nachmittag dazu nutzen, irgenbdetwas zu ordnen!

Scheiss Schnee

Veröffentlicht in Kunst, Menschen, Musik mit Tags , , , , , am März 25, 2008 von celequickarts

Ostern ist vorbei, es fällt noch ein wenig Schnee, es liegt noch wesentlich mehr Schnee, meine Nase ist tomatenrot und mein Hirn Brei.
Es ist einer dieser großartigen Tage, an denen man sich fühlt als wäre eine Bratkartoffel mit einem höheren IQ ausgestattet als man selbst und trotzdem schubweise die besten Ideen hat.
Wieso zur Hölle muss man sich eigentlich schwammig fühlen um genial zu sein?
Is es derselbe Effekt den Absynth auf Van Gogh hatte?
Ich meine abgesehen von der Tatsache das ich Van Gogh eigentlich nicht für genial halte, aber er ist der erste aus der Riege der mir einfällt.
Würde, tränke ich nun den Bayleys auf dem Fensterbrett auch noch, ich ein neuer Mozart werden?
Oder einfach nur die Nachhilfestunde lallend verbringen?
Fragen über Fragen.
Ich könnte es im Selbsttest herausfinden, aber vielleicht erst nach dem Unterricht.
Etwas anderes bleibt mir ja auch nicht übrig, denn weggehen kann ich sowieso nicht.
Ich kann nur daheim sitzen, mir Final Fantasy Musikvideos zu Liedern von t.A.T.U. ansehen und mir denken: Fuck. Du mich auch.
Aber wieso dann diese spontanen genialen Ideen?
Bildbearbeitungen gingen nie leichter, Rythmen kamen selten tanzbarer.
Ist es die Überdosis Langeweile? Oder tatsächlich nur die veränderte Wahrnehmung, beruhend auf Nikotin, all jenen merkwürdigen Substanzen eines Hustensaftes (nicht zuletzt Anis, der ja auch im Absynth ist) und Kaffee? Und verstopften Nebenhöhlen.
Einziges Manko: Singen geht schlechter mit verstopfter Nase.
Ausserdem ist meine Laune angegriffen, also sind alle Outputs per se etwas auf der düsteren Seite.
Aber das trägt ja sowieso nur zum Image bei.
Wenn nur der scheiss Schnee verschwinden würde. Verdammt es ist März!
Dann wäre ich nicht krank, könnte mir meine Kreativität per Ramazotti ergaunern und die Stimme wäre auf dem üblichen mittelmäßigen Stand…
Naja

Was tun mit langen Tagen?

Veröffentlicht in Menschen mit Tags , , , , am März 14, 2008 von celequickarts

Die Myspacenachrichten sind beantwortet, das Schreibtrainingprogram nervt nur noch und die Kaffeekonserven sind aufgebraucht.
Ein Telefon und eine nichtarbeitende Person wären ein Geschenk Gottes, aber ich bin ja die letzte Schülerin unter meinen Freunden, also fällt das auch flach.
Erst einmal gute Musik auflegen.
Dann überprüfen, was die kreativen Basteleien an Nachholarbeit erfordern.
Ist die Website aktuell, sollte noch eine Toplist zwecks Besucherwerbung eingestellt werden?
Bringt eh nichts.
Sind aktuelle Zeichnungen oben?
Die sind nicht auf dem Schulcomputer…
Ist Myspace aktualisiert? Schon zehnmal.
Ok bleibt nur noch das Blog.
Als Beschäftigungstherapie quasi.
Sobald ich das Wort sex oder Nutten einstelle, wird die Seite zwar nicht mehr aufgerufen (Nicht über diesen PC) aber ansonsten funktioniert alles, ich benötige keine Dateien von meinem HeimPC und es gibt immer noch einen Unsinn der mir einfällt.
Dann stocke ich.
Schon wieder bloggen?
Ich könnte neue Liedtexte schreiben, etwas Zeichnen… IRGENDETWAS.
Aber nein, der Schultag, bzw vor allem das Aufstehen vertrieb all meine Kreativität und lies nur jenes letzte bisschen, das mir erlaubt eine Art Tagebuch zu führen.
Immerhin, vierlleicht amüsiert es ja die einzige Person ausser mir, die es tatsächlich liest…
Also diene ich schon nicht mehr nur dem Selbstzweck.
Eine zufriedenstellende Tatsache, oder Einbildung, aber damit kann ich leben.
Also ist dieser lange Tag nicht mehr ganz so lang.
Ich habe so getan als sei ich kreativ und hätte etwas zu sagen und das befriedigt mein Ego.
Nein so schlimm steht es ncoh nciht.
Vielleicht entziehen mir auch nur Abilernprogramme und Stress meine Fähigkeit mich auf Musik und Kunst zu konzentrieren.
Die Folge wäre, dass, sollte ich endlcih ausziehen, ich instantAuthorenStar werden sollte.
Nun ja ich zweifle noch etwas.
Es finden sich sicher neue Nebensächlichkeiten um mich abzulenken.
Wieso lassen wir uns so schnell ablenken?
Es ist ja nicht so als kenne ich dieses Problem nur von mir…
Vielleicht ist es ein wichtiger Urinstinkt des Menschen.
Vielleicht erfüllen kleinere Erfolge bei leichten Aufgaben den Zweck uns optimistisch zu halten, während wir bei unseren Träumen nur versagen würden.
Ich zweifle auch hieran noch etwas.
Aber es ist ja ein langer Tag und lange Tage sind dazu da sich unsinnige gedanken zu machen, Entschlüsse zu fällen und wieder zu verwerfen.

Sex, Drugs and Rock ‘N’ Roll!!!

Veröffentlicht in Konsum mit Tags , , , am März 6, 2008 von celequickarts

Energydrinks sind die wahre Stütze der Gesellschaft.
Sie halten die Konsumenten am Leben und die Tankstellenn ebenfalls.
Genauso ist es mit Kaffee. Der Bäcker nahe der Schule könnte vermutlich dicht machen, hätte er sich keine bessere Kaffeemaschine geholt.
Oder Zigaretten.
Sie bringen Steuergelder und entspannte Menschen.
Drogen sind so wichtig für die Gesellschaft.
Unsere heute haben womöglichh nicht mehr so viel Stil wie Absynth und Opium es vor rund zweihundert Jahren hatten, aber wer will sich beschweren?
Alkohol im Allgemeinen hat ja überdauert.
Und seit Absynth wieder käuflich ist, schweigen auch die letzten Zweifler.
Was waren das noch für Zeiten als mein Lieblingsclub noch existiert und Donnerstags Alte Kinoklassiker zu Absynth und Zigaretten reichte.
Nun sind wir Menschen zweiter Klasse geworden.
Ich warte auf das Schild “Hunde und Raucher draussen bleiben!”.
Aber abgesehen davon, dass das Schild noch nicht über meinen Weg lief, ist die Regel quasi derart.
Ausser das Hunde meistens doch rein dürfen.
Und Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit wurde gerade in unserer Innenstadt verboten.
Also ausserhalb der Kneipen.
Amerikanische Verhältnisse? Eingeschränkte Eigenverantwortlichkeit der Bürger? Verminderter Genuss?
Wie frustrierend der Freitagabend werden kann, wird mir von Verbot zu Verbot bewusster…
Diskotheken riechen nun nach Schweiss und billigem Nebel und ich darf mir draussen den Arsch abfrieren.
Ist ja auch nicht so, dass sich irgendein Gastronom, freuen würde…
Die Verluste für das Geschäft sind kein Geheimnis.
Aber die Energydrinks! – Die sind noch unbelastet.
Ungeachtet unzähliger Warnungen über die Aufputschmittelchen sind sie frei erhältlich, dürfen draussen, drinnen und andauernd getrunken werden.
Sie sehen zwar aus wie Pisswasser, schmecken dafür aber nach Gummibärchen.
Fast nur Positives ist über sie zu vermelden.
Und für Kaffee gilt dasselbe.
Er wird zwar immer teurer, aber er ist legal. Total legal.
Ich werde mich künftig aus Protest von Kaffee ernähren.
Wird man meine Leiche finden und aufschneiden, wird man feststellen.
“Sie hat sich von Kaffee ernährt. Hätte sie trinken und rauchen gedurft, wäre es sicher nicht so weit gekommen!”
Schade nur das eine Märtyrerin für eine der brutalsten Industrien der westlichen Welt wohl doch nicht wirklich gebraucht wird…
QWas laber ich eigentlichh um neun für nen Quatsch?!

Ein Jahr: Prolog

Veröffentlicht in Literatur mit Tags , , , am März 5, 2008 von celequickarts

Prolog

Es war Abend, vielleicht sieben Uhr.

Mattes Dämmerlicht schien noch vom Horizont her.

Ein sanftes rot über den Hügeln, welche die Flussebene eingrenzten und nach Norden und Süden waren die Baumwipfel Silbern gekrönt.

Der letzte Augenblick Sonne warf orangene Schemen über den Asphalt und malte lange Schatten.

Die Autos hatten bereits ihre Scheinwerfer an und die Strahlen schienen unbeständige Spinnweben über der Autobahn.

Ein junger Mann lief langsam den Streifen zwischen mittlerer und linker Fahrbahn entlang, wobei er, zufällig oder nicht nie auf die weiße Farbe trat.

Außer seiner weißen Haut, den silbrig blonden Haaren und dem Glimmen seiner Zigarette war kaum noch Leib erkennbar.

Er nahm einen tiefen Zug und silberner Rauch hing in der Luft vor seinen Lippen.

Sein Atem dampfte.

Vorbeifahrende Wagen hupten laut.

Sicherlich wurden die meisten bereits per Verkehrsmeldung über einen Fußgänger auf der Autobahn informiert.

Ihn kümmerte es nicht.

Er schien ein Geist im Dämmerlicht und vielleicht glaubten einige Fahrer tatsächlich ein Wesen Morphei zu erkennen.

Viele würden vermutlich an der nächsten Raststätte einen schwarzen Kaffee bestellen, eine Pause einlegen.

Der junge Mann nahm einen weiteren Zug.

Trotz der Kälte war seine Hand ruhig, er zitterte nicht im Geringsten.

Bald würde es Nacht sein.

Bald würde der Zigarettenstummel bis zum Filter abgebrannt sein.

Bald würde er in der Nacht verschwinden.

Marzipanschmetterlinge

Veröffentlicht in Menschen mit Tags , , , , am März 5, 2008 von celequickarts

Ein absolutes Hoch im Kopf.
Und das obwohl draussen definitiv ein Tief herrscht. Mit Schnee und Wolken und allem.
Was könnte besser sein?
Erster Part der Abitursprüfungen: Geschafft.
Fürsorglichen, attraktiven Freund geangelt: Geschafft.
Endlich einnen neuen Song für Myspace geschrieben: Geschafft.
Gibt nur ein paar klitzekleine Haken.
A) Mein Kopf ist vollkommen leer, es herrscht quasi totale Konzentrationsunfähigkeit.
B) Verliebtsein ist bescheuert: Wer rennt schon gerne den ganzen Tag mehr oder minder gegen Laternenpfeiler, nur weil sein Magen und sein Gehirn eine graubraungelbe, semige Einheitsmasse m it kleinen rosa Krümmeln sind???
Nein ernsthaft, das geht doch gar nicht.
Ein Ausgleich durch Zigaretten und Kaffee ist aus Rücksichtnahme auf die Ursache nur bedingt möglich.
Was es nicht leichter macht.
All diese Kinderbücher über das Verlieben sind eine Lüge.
Das klappt vielleicht, wenn man in den unteren Klassen ist und keine wichtigen Klausuren und Lebensveränderungen vor sich hat, dass man den ganzen Tag an rosa-blaugeblümte Lämmchen denkt, aber spätestens ab dem sechzehnten Lebensjahr, merkt man die Einschränkungen der regulären Grundfunktionen des Körpers doch deutlich.
Und nun gab es heute Morgen Brownies.
Ich war ja aus gesundheitlichen und geschmacklichen Gründen auf Joghurt übergegangen, aber ab und an fällt auch mal was andres an.
Wir addieren also Zucker zu Zucker.
Die Masse im Magen wird noch etwas zäher und man könnte nun sicher Lollies daraus drehen oder sie karamelisieren und Werther’s Original nachmachen.
Mir wird schlecht.
Ahja, mein Liebling, falls du das liest: Ich bereue trotzdem nichts!

Das Abitur und die Arbeitslosigkeit

Veröffentlicht in Schule mit Tags , , , , , , am Februar 29, 2008 von celequickarts

9.01.
Freitag. Gefühlter Samstag.
Es ist erstaunlich wie schnell man das Gefühl hat, nicht mehr arbeiten zu können.
Ein Grund warum mein Kumpel und ich gestern Abend apathisch nebeneinander saßen und per 2-Finger-Tippen Parties für heute und morgen suchten.
Nebenbei recht erfolglos.
Im Raum B-W scheint es keine niveauvollen Grufti-Parties zu geben. Ich weiss nicht ob das anderswo besser ist.
Es tut auch nichts zur Sache.
Jedenfalls sitze ich nun hier – Eigentlich im Physik-Unterricht – und mein Kumpel im Büro und zumindest ich frage mich einmal mehr: Wozu?
Ist es das Abi im Vergleich zum Real-Schulabschluss wirklich wert, noch einmal 3 Jahre mehr durchzuhalten?
Gut, man kann studieren – Inzwischen sogar wirklich alles.
Bedeutet, man hat später vielleicht ein höheres Einkommen – Vorausgesetzt man hat eine Arbeit.
Ca 15 Schüler sitzen hier. Wieviele werden überhaupt später einen Job haben?
8? oder 12?
Und die anderen?
Sie werden umsonst 13 Jahre ihres Lebens dem Schulsystem geopfert haben.
Werden sich umsonst den vernichtenden Kommentaren mancher Lehrkräfte unterworfen haben.
So viele Migränegeplagte Morgende…
Oder ist vielleicht schon die Bildung allein der Zweck?
Ist allein schon die Möglichkeit ein solides Grundwissen von Mathematik bis Literatur anzusammeln wert, sich 13 Jahre lang jeden Morgen zusammenzuraufen?
Aber wer glaubt denn heute noch ein Abitur zertifiziere Bildung?
Wieviele Abiturienten sind mir schon untergekommen, die weder Anfangs- noch Enddatum des 2. Weltkriegs benennen konnten?
Also was ist das Abi wert?
Es garantiert weder Job noch Bildung, kostet Zeit Nerven und Selbstbewusstsein…
Gedanken an einem Freitag-Morgen, nach vier Leistungskurs-Klausuren und noch mehr Pauken…

Sich selber googeln…

Veröffentlicht in Konsum, Kultur, Menschen mit Tags , , , , , am Februar 27, 2008 von celequickarts

Habe mich grad mal selbst gegoogelt.
So etwas ist immer wieder für eine Überraschung gut.
Mein Blog unter dem Stichwort “celequickarts wordpress” ergab einen Fremdlink:
http://www.deutscheblogcharts.com/newcomer/archiv/newcomer_ausgabe_55_vom_24_2_2008.html
(Platz 231).
Stichwort “Cele”:
Meine Myspace Seite auf Platz 3, Meine Homepage auf der 1. Seite.
Unter “Larissa Pychlau” bei Google:
01. Schulprojekt (meine 5.)
02. Schulprojekt (meine 5.)
03. Künstlerportrait http://www.mindbreed.de/show_artikel.php?id=102
04. Schulprojekt (meine 12.)
05. Schulprojekt (meine 12.)
06. Link im Arbeitsfeld meines Vaters
07. Myspace Seite eines Künstlers mit dem ich zusammen etwas gemacht habe http://blog.myspace.com/agitatedradiopilot
08. Entfernte Verwandte
09. Entfernte Verwandte
10. Entfernte Verwandte
Ich würde sagen, ich bin nicht schlecht im Rennen.
Da frage ich mich doch: Wie kommen nur armseelige 300 Besucher auf meine Website??? Ganz zu schweigen davon, dass ich da ja auch reinzähle.
Bin ich nicht präsent genug im Web 2.0?
Wieso tauchte mein Youtube account nicht auf?
Was ist mit der Teilnahme an anderen Projekten?
werde ich nun doch nicht berühmt?
Mist!

Gedichtinterpretation: Scooter – Nessaja

Veröffentlicht in Kultur, Kunst, Musik mit Tags , , , , , am Februar 25, 2008 von celequickarts

Das Gedicht beginnt mit drei Paarreimen im Thema.
Wiegt uns noch in der Sicherheit klassischer Poesie.
Scheint liebevoll von einem verkorksten Leben zu erzählen mit Silberstreifen am Horizont.
Augenschimmertraurig verklingt die letzte Repitation, das zweiter “nie zu spät”.
Das Kind im Menschen ist nicht zu unterdrücken.
Doch wie groß muss der Schmerz gewesen sein, den das Kind erleiden musste?
Beinahe dadaistisch, zwischen Peter-Pan-Komplex und schriller Drogenfantasie gefangen erzählt der Sänger seine Gedanken.
Sie stimmen traurig, diese Fetzen innerlicher Durchhalteparolen.
Ein wackliger Kreuzreim führt uns in das erste Szenario, die Stimme wechselt von kindlich zu der eines Mannes.
Heiseres Brüllen erinnert uns an Alkoholexzesse und Krankheit.
Leid.
Es ist 3 Uhr nachts, zwischen Nacht und Morgen genau genommen.
Eine bemalte Kuh.
Die Kuh, Symbol der falschen Gottheit, der Sünde.
Das alttestamentarische Gold ist nur Farbe, nur eine Schicht. Leicht abzukratzen. Was mag darunter zum Vorschein kommen?
Der Sänger jedenfalls schreit auf, angesichts der Erkenntnis des falschen Götzen.
Du hälst uns nicht auf, fügt er hinzu. Nein ein Misserfolg, eine zerstörte Illusion reichen nicht, die Unschuld zu töten.
Die Menschen sind wundervoll.
Man meint beinahe, die zerstörte Seele zu sehen, den Satz, gleich einem Mantra immer wieder zu hören.
Das Kind schreit widerspenstig seine Träume hinaus.
Es ist ein tapferer Dschungel-Soldat. Es lässt sich nicht unterkriegen, es erträgt seine zerbrochenen Träume, rafft sich auf.
Ende der ersten Strofe.
Immer tiefer zieht uns der Protagonist in den Strudel seiner Fantasien.
Der Raketenwerfer stoppt dich.
Stichwort: Kriege? Kindersoldaten? Ein Hinweis auf die Furcht des Sängers vor den Schrecken der Realität? In seinem Nimmerland herrschen andere Gesetze.
Vogel und Flugzeug, Natur und Technik, Alt und Neu werden eines, harmoniert.
Kein Krieg, keine Umweltbedrohung.
David, Symbol der Kleinen, die im Kampf gegen Größere gewinnen, weil sie gewinnen müssen, fährt im Zug durch die wunderbare Symbolwelt.
Leitbild der Kinder, derjenigen, die den Halt verloren haben und neu erkämpfen müssen.
Ich werde dich kriegen, sag ihnen ich wusste es.
Sag es ihnen.
Ihnen, der Feind.
Wir, der Leser, stehen noch zwischen den Fronten. Zwischen Nimmerland und Realität, Traumwelt und Schmerz.
Es zerreisst einem das Herz. Viermal schreit es der Sänger heraus.
So betont gutgelaunt die Musik auch sein mag, sie kann nicht über die seelische Zerrissenheit, die hinter dem Text steht hinwegtäuschen.
Die direkte Aufforderung an uns folgt.
Sind wir bereit, bereit die Fesseln der Wirklichkeit hinter uns zu lassen und alles Schlechte auszublenden?
Ist das überhaupt die Lösung.
Ja, wahrlich der Sänger verfechtet es überzeugend, beinahe so sehr, dass wir über die Zweifel den Verstand zu verlieren drohen.
Verriete er sich nicht durch seine eigene Orientierungslosigkeit, vielleicht könnte er uns Nimmerlands Regenbogen schmackhaft machen.
Er wird uns kriegen, unsere kleine, engstirnige Welt aufmischen.
Komm schon.
Er ist der, der Neues verspricht.
Er geht weiter, komme was da wolle.
Nichts bringt ihn ins Stocken.
Hör hin, bis es dir die Ohren zerreisst und dann komm mit ins Land der Illusionen.
Doch dann der Fall. Die Erinnerung an eine Kindersendung. Lang lang ist es her, dass man so unbeschwert war.
Nein es gibt keine Rettung, weder für den Freund aus Kindertagen noch für ihn selbst.
Skippy, der Regen wird nicht kommen!

Always lived my life alone,
Been searching for the place called home.
I know that I’ve been cold as ice,
Ignored the dreams, too many lies.
Somewhere deep inside, Somewhere deep inside me,
I found … the child I used to be
And I know that it’s not too late
Never too late…

Ich lebte mein Leben schon immer allein
Suchte nach dem, was man Zuhause nennt
Ich weiss, ich war eiskalt
Ignorierte meine Träume, zuviele Lügen
Irgendwo tief drinnen, irgendwo tief in mir
Fand ich… Das Kind das ich zu sein pflegte
Ich weiss es ist noch nicht zu spät
Es ist nie zu spät

3 AM!
The painted cow !
Hiaaaaa!!
You ain’t stoppin` us now !
Wonderful human beings
Yeah ! I am the Junglist souldier.

3 Uhr morgens
Die angemalte Kuh
Hiaaaaaa
Du hälst uns jetzt nicht auf
Wunderbare Menschen
Yeah! Ich bin ein Dschungelisten Soldat

Come On! The rocket launcher stops ya.
It’s not a bird, it’s not a plane
It must be Dave who`s on the train
Wanna wanna get’cha, gonna gonna get’cha
Tell them that I told ya
YEAH!

Komm schon! Der Racketenwerfer hält dich auf
Es ist kein Vogel, es ist kein Flugzeug
Es muss wohl David im Zug sein
Ich will ich will dich kriegen, ich werde, ich werde dich kriegen
Sag ihnen ich habs dir gesagt
Yeah

Allright
Are you ready ? It’s not a game.
I chant so much, I turn you insane.
Wanna wanna get’cha, gonna gonna get’cha
Messing up the area
YEAH!

Passt so
Bist du bereit? Das ist kein Spiel
Ich singe so viel, ich treibe dich in den Wahnsinn
Ich will, ich will dich kriegen, ich werde, ich werde dich kriegen
Das Gebiet aufmischen
Yeah

Come On !
I am the freshman
Messing up the jam !
Turning up the stereo
Join the caravan

Komm schon
Ich bin der Frischmann
Ich mische die Marmelade/den Papierstau/die Ladehemmung auf
Ich drehe die Stereoanlage auf
Schliess dich der Karawane

Skippy, the rain won`t come !

Skippy, der Regen wird nicht kommen